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	<title>S2S Blog</title>
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		<title>Konversion &#8211; denn darauf kommt es an</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 13:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Hachemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solutions]]></category>
		<category><![CDATA[Konversionsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Shop]]></category>
		<category><![CDATA[User-Experience]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man einen Online-Shop betreibt kommt es nicht nur darauf an möglichst viele Menschen auf diesen Shop aufmerksam zu machen und diese zum Besuch zu bewegen, man muss die Besucher natürlich auch zum Kauf anregen. Das Verhältnis zwischen Besuchern des Shops und Besuchern die den Shop wirklich als zahlende Kunden verlassen ist sogar eigentlich  wichtiger als die Zahl der Besucher, denn es gibt Auskunft darüber, ob der Shop und das Angebot die Shop-Besucher wirklich überzeugt und ob die, oft enorm kostspieligen Werbemaßnahmen die richtige Zielgruppe ansprechen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man einen Online-Shop betreibt kommt es nicht nur darauf an möglichst viele Menschen auf diesen Shop aufmerksam zu machen und diese zum Besuch zu bewegen, man muss die Besucher natürlich auch zum Kauf anregen. Das Verhältnis zwischen Besuchern des Shops und Besuchern die den Shop wirklich als zahlende Kunden verlassen ist sogar eigentlich  wichtiger als die Zahl der Besucher, denn es gibt Auskunft darüber, ob der Shop und das Angebot die Shop-Besucher wirklich überzeugt und ob die, oft enorm kostspieligen Werbemaßnahmen die richtige Zielgruppe ansprechen.</p>
<p>Aufgrund der Relevanz dieses Verhältnisses gibt es dafür den Fachbegriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konversion_%28Marketing%29" target="_blank">Konversion</a> und eine Reihe von Experten die versuchen wissenschaftlich zu ergründen wie sich dieses Verhältnis positiv beeinflussen lässt. Einer dieser Experten heißt <a href="https://www.xing.com/profile/Torsten_Hubert" target="_blank">Torsten Hubert</a> (<a href="http://wowbagger.de/" target="_blank">Blog</a>) und arbeitet in Bad Homburg in der Agentur Web Arts. Er hat nun ein Buch über &#8220;<a href="http://Bit.ly/konversionskiller" target="_blank">11&nbsp;Konversionskiller</a>&#8221; und deren Vermeidung geschrieben.<br />
<span id="more-307"></span></p>
<p><img class="size-medium wp-image-311 alignright" title="Buch &quot;11 Konversionskiller und wie sie vermieden werden&quot;" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/conversionkiller_article-240x160.png" alt="Buch &quot;11 Konversionskiller und wie sie vermieden werden&quot;" width="240" height="160" />Die Agentur <a href="http://www.webarts.de" target="_blank">Web Arts</a> hat sich gänzlich der Optimierung von Online-Shops verschrieben. Wir kennen Web Arts seit vielen Jahren und arbeiten rege mit diesem Unternehmen zusammen. Unter anderem betreiben sie einen sehr erfolgreichen Blog: <a href="http://www.konversionskraft.de" target="_blank">www.konversionskraft.de</a><br />
Und genau dort lässt sich das neue Buch von Torsten Hubert nun als <a href="http://Bit.ly/konversionskiller" target="_blank">kostenloses eBook herunterladen</a>.</p>
<p>Wir können nur sagen: Gute Arbeit und danke für die Freigabe an die Allgemeinheit. Wir wissen zu Schätzen wieviel Arbeit in einer solchen 84 seitigen Expertise steckt und sind uns sicher dass das Internet (und natürlich spezifisch Online-Shops) so wieder mal ein bißchen besser wird.</p>
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		<title>Webanalyse &amp; Datenschutz &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 09:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Hachemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solutions]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Analyse]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Teil des Artikels ging ich sehr detailliert auf die Datenschutz-Problematik in der Webanalyse ein. Diesmal möchte ich mich mit möglichen Lösungsansätzen der Problematik befassen. Mein Fazit steht: Zur Zeit würde ich von nicht datenschutzkonformen Lösungen wie Google Analytics abraten.  Hier nun ein paar Alternativen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im ersten Teil des Artikels ging ich sehr detailliert auf die Datenschutz-Problematik in der Webanalyse ein. Diesmal möchte ich mich mit möglichen Lösungsansätzen der Problematik befassen. Mein Fazit steht: Zur Zeit würde ich von nicht datenschutzkonformen Lösungen wie Google Analytics abraten.  Hier nun ein paar Alternativen.<span id="more-282"></span>Die Frage welche der datenschutzrechtlich unbedenklichen Lösung die beste ist kann nicht pauschal beantwortet werden. Je nach Anwendungsfall (Corporate Website, Online-Shop, privater Blog, Community) benötigt man unterschiedliche Analysedaten. Der Markt ist rießig und bietet einige gute Lösungen mit unterschiedlichem Funktionsumfang an. Einige davon sind kommerziell, andere kostenfrei, manche sogar Open-Source.</p>
<h3>Kommerzielle Lösungen</h3>
<p>Der Markt an kommerziellen Webanalyse-Werkzeugen ist groß. Die Website <a href="http://www.idealoobserver.com" target="_blank">IdealObserver</a>, welche unter anderem ein Suchwerkzeug zur Ermittlung passender Webanalyse-Werkzeuge bietet, lässt erahnen wie groß er ist. Deshalb habe ich zwei Webanalyse-Werkzeuge aufgrund ihrer Verbreitung und ihrer Konformität mit dem deutschen Datenschutzgesetz ausgewählt, auf die ich näher eingehen werde.</p>
<h4><a href="http://www.econda.de/" target="_blank">econda</a></h4>
<div id="attachment_290" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/econda.jpg"><img class="size-medium wp-image-290 " title="econda Web Analytics" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/econda-240x103.jpg" alt="econda Web Analytics" width="240" height="103" /></a><p class="wp-caption-text">econda Web Analytics</p></div>
<p>Mit Blick auf das Webanalytics-Ranking von <a href="http://www.idealobserver.com/tools/web-analytics/tool-ranking" target="_blank">IdealObserver</a> und der positiven Bewertung in der Xamit Studie verdient der Webanalyse-Dienst econda spezielle Aufmerksamkeit. Die econda GmbH bietet dabei neben einem Produkt zur Überwachung von Websites auch ein spezielles Produkt für den Einsatz in Online-Shops. Gerade in Online-Shops spielt das Thema Webanalyse eine große Rolle. Die Anforderungen sind dabei höher als bei der Überwachung gewöhnlicher Websites daher ist diese spezialisierte Lösung sehr zu begrüßen.<br />
Der econda Site-Monitor ist ab 29,90 Euro im Monat erhältlich, den econda Shop-Monitor gibt es ab 49,90 Euro im Monat. Das Lizenzmodell steht dabei in Abhängigkeit von den Seitenaufrufen der Website pro Monat.</p>
<h4><a href="http://www.etracker.com/de/" target="_blank">eTracker</a></h4>
<div id="attachment_291" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/etracker.jpg"><img class="size-medium wp-image-291 " title="etracker" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/etracker-240x174.jpg" alt="eTracker Web Analytics" width="240" height="174" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot der eTracker-Oberfläche</p></div>
<p>Ein sehr erfahrener Anbieter im Markt ist die eTracker GmbH. Der Webanalyse-Dienst, der bereits seit 10 Jahren am Markt ist, war schon während der ersten Erstellung der Xamit-Studie datenschutzkonform nutzbar. eTracker ist nach Google Analytics die heute <a href="(http://www.xamit-  leistungen.de/downloads/XamitStudieWebstatistikenimTest.pdf" target="_blank">verbreiteste Lösung am deutschen Markt</a>. Neben dem Standardprodukt &#8220;Web Analytics&#8221; bietet das Hamburger Unternehmen auch Speziallösungen für SAP NetWeaver Portale an. Außerdem ist es möglich eTracker als Inhouse-Lösung zu betreiben. Das Lizenzmodell von E-Tracker basiert hauptsächlich auf dem Leistungsumfang der verschiedenen Lösungen, dennoch bezieht auch dieser Dienstleister den Traffic (Seitenaufrufe pro Monat) der Website in die Bepreisung mit ein. Die Basis-Version gibt es ab 9,90 Euro im Monat, eine Lite-Version für kleine und private Websites ist sogar kostenlos verfügbar.</p>
<p>Die vorgestellten kommerziellen Lösungen sind in jedem Fall beide leistungsfähig genug um mittlere bis große Websites  effektiv zu überwachen. Für Online-Shops preferieren wir den Einsatz von econda. Im Zweifelsfall bieten die meisten Webanalyse-Werkzeuge die Möglichkeit die Lösungen einen Monat kostenlos zu testen. Dies würde ich in jedem Fall empfehlen, um das passende Werkzeug für die eigenen Anforderungen und Vorlieben zu finden.</p>
<h3>Open-Source Lösung Piwik</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-294" title="piwik-logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/piwik-logo.jpg" alt="" width="190" height="93" />Piwik wurde von vielen als neuer Stern am Webanalyse-Himmel gewertet und war bereits 2009 das vierthäufigst eingesetzte Webanalyse-Werkzeug in Deutschland. Vor allem für mittlere und kleinere Websites bietet Piwik einen mehr als ausreichenden Funktionsumfang. Auf den ersten Blick erinnert die Optik der Einstiegsseite an Google Analytics, vom Funktionsumfang steht Piwik diesem System allerdings in einigem nach. Das liegt auch daran, dass hinter Piwik kein gewinnorientiertes Unternehmen steht, sondern die Entwicklung der Software in Eigenregie von Entwicklern vorangetrieben und die Webanalyse-Lösung allen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Das System ist modular aufgebaut sodass es wahrscheinlich ist, dass weitere Funktionen im Laufe der Zeit hinzukommen werden. Eine dieser Funktionen, die nachträglich in Modulform hinzu kam war, dass die IP-Adressen der Website-Besucher anonymisiert aufgezeichnet und ausgewertet werden. Außerdem können die Website-Besucher das Tracking der Website-Besuche durch simples setzen eines Cookies deaktivieren. Piwik bringt dazu eine I-Frame Lösung mit die sich einfach in die Datenschutzbedingungen der Website integrieren lässt. Durch Nutzung dieser Funktionen ist Piwik in vollem Umfang datenschutzkonform. Darüber hinaus bietet das System zusätzliche Sicherheit, da die Lösung auf dem eigenen Webspace installiert werden kann und die Daten der Website-Besuche somit keinem externen Unternehmen zur</p>
<div id="attachment_293" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/Piwik.png"><img class="size-medium wp-image-293 " title="Piwik - Open Source Web Analytics" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/Piwik-240x129.png" alt="Piwik - Open Source Web Analytics" width="240" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">Piwik - Die Open-Source-Lösung</p></div>
<p>Auswertung überlassen werden müssen. Dieser Aspekt bringt Piwik einen weiteren Vorteil im Vergleich zu Google Analytics: Die Auswertungen stehen in Echtzeit zur Verfügung und nicht erst am Tag nach der Auswertung. Open-Source bedeutet außerdem, dass man sich mit dem nötigen Fachwissen den Quellcode der Anwendung anschauen und auf etwaige Sicherheitslücken untersuchen kann. Diese Transparenz erhöht das Vertrauen in diese Lösung zusätzlich. Als Kosten für diese Lösung entstehen nur die einmaligen Installationskosten. Zusätzlich empfehlen wir unseren Kunden, die Piwik einsetzen, wie all unseren Kunden die Open-Source-Produkte einsetzen, zusätzlich den Abschluss eines Update-Pakets. Damit ist gewährleistet dass das Open-Source-Produkt regelmäßig aktualisiert wird und Sicherheitsupdates zeitnah nach Erscheinung eingespielt werden.</p>
<h3>Web-Analyse für Medien</h3>
<div id="attachment_292" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/ivw.jpg"><img class="size-medium wp-image-292" title="IVW - Webanalyse für Medien" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/ivw-220x180.jpg" alt="Datenblatt: IVW - Webanalyse für Medien" width="220" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Die Webanalyse für Medien - IVW</p></div>
<p>Die Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern bietet einen eigenen Webanalyse-Dienst. Die Daten, die auf Basis dieses Dienstes ermittelt werden, werden veröffentlicht und als Grundlage zur Bepreisung von Werbemaßennahmen innerhalb der verschiedenen Werbeangebote genutzt. Außerdem dienen sie den Website-Betreibern als Vergleichsgrundlage für den Erfolg der verschiedenen Medien-Angebote. Die Webanalyse durch die IVW nimmt damit eine Sonderstellung ein und ist für viele Medien-Anbieter daher ein Muss. Da die Daten, die in diesem Webanalyse-Verfahren ermittelt sind, bei weitem nicht so umfangreich sind, setzen viele Dienstleiter dieses Werkzeug allerdings zusätzlich zu einem anderen Web-Analyse Werkzeug ein.</p>
<p>Für die Verwendung des IVW-Webanalyse-Verfahrens ist die Mitgliedschaft im IVW nötig. Außerdem muss nachgewiesen werden dass die Website die Eigenschaft eines Werbeträgers aufweist. Die monatlichen Kosten für die Analyse richten sich dann nach dem Traffic (Anzahl der Seitenaufrufe) der Website. Wie durch den Fall von Professor Casper medienwirksam publik wurde ist die aktuelle Trackingmethode der <a href="http://www.internet-law.de/2011/01/website-des-hamburger-datenschutzbeauftragten-selbst-nicht-datenschutzkonform.html" target="_blank">IVW nicht datenschutzkonform</a>. Die <a href="http://ivw.de/" target="_blank">IVW</a> hat das Problem allerdings erkannt und angekündigt an dieser Stelle nachzubessern.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Der Markt der Webanalyse ist groß. Es gibt unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Anwendungsgebiete. Die Frage ob man Webanalyse benötigt muss sich natürlich jeder selbst beantworten. Jedoch möchte ich klar dazu raten, man sollte schließlich wissen wie das eigene Angebot ankommt und wie man es gegebenenfalls verbessern könnte. Vom Gesichtspunkt des Datenschutz aus betrachtet sind die vorgestellten Lösungen (bis auf IVW zum aktuellen Zeitpunkt) unbedenklich. Auf welches man dann zugreift sollte auf Basis der Website, die überwacht werden soll, sowie des gewünschten Funktionsumfangs entschieden werden. Preislich, bin ich der Meinung, sind alle Systeme ihr Geld wert.</p>
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		<title>Webanalyse &amp; Datenschutz &#8211; Teil 1.5</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 09:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Hachemer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Schreiben des zweiten Teils meines Blog-Eintrages zum Thema Webanalyse &#038; Datenschutz, welcher sich mit datenschutzkonformen Optionen zur Webanalyse befassen wird, wollte ich kurz auf das Thema Webserver-Logdateien eingehen. Bei der Quellenrecherche wurde mir jedoch klar, dass die Rechtslage an dieser Stelle nicht so eindeutig geklärt ist, wie ich vermutet hatte und die Problematik außerdem vielen nicht bekannt ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Schreiben des zweiten Teils meines Blog-Eintrages zum Thema Webanalyse &amp; Datenschutz, welcher sich mit datenschutzkonformen Optionen zur Webanalyse befassen wird, wollte ich kurz auf das Thema Webserver-Logdateien eingehen. Bei der Quellenrecherche wurde mir jedoch klar, dass die Rechtslage an dieser Stelle nicht so eindeutig geklärt ist, wie ich vermutet hatte und die Problematik außerdem vielen nicht bekannt ist. Offenbar hat das Thema aufgrund der aktuellen Diskussion auch für  Hosting-Dienstleiter eine neue Aktualität bekommen. So findet man seit vorgestern im Firmenblog des Hosting-Dienstleisters Domainfactory einen ausführlichen <a href="http://www.df.eu/blog/2010/01/18/presseanfrage-ip-nummern-in-logfiles" target="_blank">Blog-Eintrag</a> als Reaktion auf Presseanfragen.<br />
Auch ich bin der Meinung das Thema verdient mehr Aufmerksamkeit und widme diesen Blogeintrag kurzerhand dem Thema Webserver-Logdateien und den Möglichkeiten der Auswertung dieser Daten.<br />
<span id="more-268"></span>Bei den meisten Hosting-Anbietern wird für jeden Zugriff auf einen Webserver ein Eintrag in einer Logdatei erzeugt. Diese Logdatei enthält meist die ungekürzte IP-Adresse die genutzt wurde um die Datei vom Webserver anzufragen, ein Zeitstempel wann der Zugriff erfolgt ist, die genaue Datei die angefragt wurde und ein paar weitere Daten zum Zugriff. Diese Logdateien werden den Website-Betreibern durch die Hosting-Anbieter zur Verfügung gestellt. Häufig wird gleich ein Werkzeug zur Auswertung dieser Logdateien vorinstalliert.</p>
<h3>Was viele nicht wissen</h3>
<div id="attachment_271" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-271" title="Logdatei-Auswertung" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/logfile.jpg" alt="Logdatei-Auswertung" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Webanalyse-Werkzeuge wie Webalizer visualisieren die Daten aus Logdatei-Einträgen</p></div>
<p>Auch das Erzeugen von Webserver-Logdateien mit ungekürzten IP-Adressen ist datenschutzrechtlich problematisch. Ein <a href="http://www.daten-speicherung.de/index.php/urteil-vorratsspeicherung-von-kommunikationsspuren-verboten" target="_blank">Urteil des Landesgericht Berlin</a> im Jahr 2007 entschied, dass die IP-Adresse in Kombination mit einem Zeitstempel zu den personenbezogenen Daten eines Nutzers zählt. Nach §15 des deutschen Telemediengesetzes dürften Dienstanbieter personenbezogenen Daten eines Nutzers nur erheben und verwenden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu ermöglichen oder abzurechnen. Die Erzeugung solcher Webserver-Logdateien ist damit wahrscheinlich (viele Juristen sind der Meinung dass dieser Punkt bis heute nicht entgültig geklärt wurde) in den meisten Fällen illegal.</p>
<p>Hosting-Anbieter geben die Verantwortung für die Erstellung von Logdateien in Ihren Datenschutzbedingungen an die Website-Betreiber weiter, daher sollte man als Website-Betreiber sicherstellen dass solche Logdateien nicht erzeugt, oder zumindest anonymisiert werden, um auf der sicheren Seite zu sein. Analyse-Werkzeuge wie <a href="http://www.webalizer.org/" target="_blank">Webalizer</a> oder <a href="http://awstats.sourceforge.net/" target="_blank">AWStats</a>, welche auf Basis von Webserver-Logdateien arbeiten, kommen nur bedingt mit anonymisierten Logdateien zurecht. Zudem werden die Ergebnisse solcher Logdatei-Auswertungen, die in der Genauigkeit anderen Messverfahren sowieso bereits unterlegen sind, nur zusätzlich verzerrt. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt würde ich daher vom Einsatz von Logdatei-Auswertungen abraten, auch wenn die Ergebnisse solcher Auswertungen, sollten sie denn datenschutzrechtlich unbedenklich sein, für viele Anwendungsfelder sicherlich bereits ausreichend wären.</p>
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		<title>Webanalyse &amp; Datenschutz &#8211; Teil 1</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 09:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Hachemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solutions]]></category>
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		<description><![CDATA[Professor Johannes Casper hat vor ein paar Tagen heftig auf den Busch geklopft. Er verlangte dass die Datenschutzbehörden sich erneut mit dem Thema Google Analytics befassen sollten. Sogar von exemplarischen Bußgeldern für Google Analytics Nutzer im fünfstelligen Bereich war die Rede. Den nachfolgenden Kleinkrieg - darauf basierend dass Prof. Casper auf der firmeneigenen Website selbst ein Webanalyse-Werkzeug im Einsatz hatte, welches ungekürzte IP-Adressen der Website-Besucher an den Webanalyse-Anbieter übermittelt und eine ziemlich leichtfertige Rechtfertigung dazu lieferte - wollen wir mal außen vor lassen und uns stattdessen das Problem genauer ansehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Professor Johannes Casper hat vor ein paar Tagen heftig auf den Busch geklopft. Er verlangte dass die Datenschutzbehörden sich erneut mit dem Thema Google Analytics befassen. Sogar von exemplarischen Bußgeldern für Google Analytics Nutzer im fünfstelligen Bereich war die Rede. Den nachfolgenden Kleinkrieg &#8211; darauf basierend dass Prof. Casper auf der firmeneigenen Website selbst ein Webanalyse-Werkzeug im Einsatz hatte, welches ungekürzte IP-Adressen der Website-Besucher an den Webanalyse-Anbieter übermittelt und eine ziemlich leichtfertige Rechtfertigung dazu lieferte &#8211; wollen wir mal außen vor lassen und uns stattdessen im ersten Teil das Problem genauer ansehen, sodass wir im zweiten Teil auf mögliche Lösungen eingehen können.<br />
<span id="more-244"></span></p>
<h2>Das grundsätzliche Problem</h2>
<p>Wir wollen wissen wer unsere Kunden oder Nutzer sind um unsere Leistungen und Produkte besser auf sie abstimmen zu können.<br />
Früher war dazu umständliche Marktforschung nötig, die für die Kunden oft lästig und für die Unternehmen wiederum enorm aufwendig und daher teuer war. Im schönen Internetzeitalter wurde dann alles einfacher, schneller und deutlich günstiger. Jeder Aufruf einer Internetseite wird protokolliert. Dabei wird gegebenenfalls nicht nur gespeichert dass die Seite aufgerufen wurde sondern auch von welcher Website der Nutzer auf meine Website gekommen ist, gegebenenfalls welchen Suchbegriff er in die Suchmaschine eingegeben hat, ob er die Seite über ein Handy oder einen Computer abruft, welches Betriebssystem er verwendet, welchen Browser oder auch wo er wohnt. Und da kommen wir auch schon zu einem zentralen Problem. Früher war jedem Kunden klar dass er sich in einer Meinungsumfrage befindet wenn er am Telefon darum gebeten wurde ein paar Fragen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung zu beantworten. Es ist aber bei weitem nicht jedem Internetnutzer bewusst wie viele digitale Fußabdrücke er beim täglichen Surfen im Netz hinterlässt und wie viele Websites diese digitalen Fußabdrücke sammeln und auswerten. Ebenso war es früher sehr einfach, sich einer solchen Meinungsumfrage zu entziehen, im Zweifelsfall hat man einfach aufgelegt. Selbst wenn alle Nutzer überwachter Websites davon wüssten dass Ihre Aktionen gespeichert werden, die wenigsten wüssten wie sie sich dieser Überwachung erziehen können.</p>
<h2>Die rechtliche Grundlage</h2>
<p>Datenschützer haben dieses Problem natürlich schon lange erkannt und auf einen klaren rechtlichen Rahmen für Web-Analyseverfahren bestanden. Dieser rechtliche Rahmen wurde im November 2009 mit dem Beschluss zur &#8220;<a href="http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Entschliessungssammlung/DuesseldorferKreis/Nov09Reichweitenmessung.pdf;jsessionid=3026E7498295D8C5B1F570DC0C3D00A5?__blob=publicationFile" target="_blank">Datenschutzkonformen Ausgestaltung von Analyseverfahren zur Reichweitenmessung bei Internet-Angeboten</a>&#8221; geschaffen. Dieser rechtliche Rahmen war aber nicht nur im Sinne des Datenschutzes sinnvoll, auch für Websitebetreiber wurden damit klare Kriterien definiert und damit etwas mehr Rechtssicherheit geschaffen.</p>
<h3>Die Studie</h3>
<p>Eine <a href="http://www.xamit-leistungen.de/downloads/XamitStudieWebstatistikenimTest.pdf" target="_blank">Studie der XAMIT Bewertungsgesellschaft mbH</a> untersuchte daraufhin im April 2010 die gängigsten Web-Analyseverfahren auf ihre Konformität mit dem neugeschaffenen Beschluss. Auch wenn die Studie, sicherlich nicht zuletzt aufgrund der Tatsache dass das Unternehmen selbst Dienstleistungen im Bereich Datenschutz vertreibt, <a href="http://www.webtrekk.com/fileadmin/pdf/pm/2010/PM%20xamit%20Gerichtsurteil_harms-ziegler.pdf" target="_blank">Kritik</a> erntete stieß sie auf großes Medieninteresse. In der ersten Version der Studie wurde nur ein einziger Webanalyse-Dienst genannt, (E-Tracker) der im Einklang mit dem deutschen Datenschutz legal genutzt werden konnte und dies ebenfalls erst nach einer Anpassung.<br />
Die Studie wurde in der Zwischenzeit mehrfach aktualisiert. Weitere Dienstanbieter wurden ergänzt, Anbieter haben ihre Angebote überarbeitet, Ergebnisse wurden korrigiert. Inzwischen gibt es sechs Webanalyse-Anbieter deren Angebot man datenschutzkonform nutzen kann, außer bei Econda sind dazu allerdings bei allen Anbietern zusätzliche Anpassungen nötig.<br />
Knackpunkte in der Bewertung der schlechter bewerteten Webanalyse-Dienste waren insbesondere</p>
<ul>
<li><strong>die Nutzung ungekürzter IP-Adressen zur Geolokalisierung</strong>
<div id="attachment_256" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-256" title="Vorteile der IP-Lokalisierung" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/iplocal.jpg" alt="Vorteile der IP-Lokalisierung" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Vorteile der IP-Lokalisierung</p></div>
<p>Webanalyse-Anbieter nutzen die IP-Adresse des Nutzers unter anderem zur eindeutigen Lokalisierung des Nutzers. Bei der Frage der Rechtmäßigkeit ist unerheblich ob die IP-Adresse später nur verkürzt gespeichert wird. Bereits die Auswertung der ungekürzten IP-Adresse ist unrechtmäßig. Ohne die Auswertung der vollständigen IP-Adresse ist maximal eine grobe Zuordnung anhand der Browser- und Betriebssystemsprache möglich. Die Information von wo aus die Website aufgerufen wurde ist natürlich hochinteressant und das ist sicherlich einer der Gründe warum die meisten Anbieter an dieser Stelle erst nachbessern werden wenn sie dazu gezwungen werden. Zumal in den meisten anderen Ländern eine entsprechende Auswertung rechtlich absolut einwandfrei ist. Google hat an dieser Stelle inzwischen allerdings eingelenkt und bietet deutschen Nutzern die Möglichkeit die <a href="http://conversionroom-de.blogspot.com/2010/05/groere-auswahl-und-transparenz-fur.html">IP-Adressen gekürzt zu speichern</a>.</li>
<li><strong>die fehlende Widerspruchsmöglichkeit gegen die Profilbildung</strong><br />
Besucht ein Nutzer eine Website, die durch ein Webanalyse-Tool überwacht wird. ist für ihn das auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Erst ein Blick in den Datenschutzhinweis sollte Klarheit verschaffen (dort muss die Verwendung dargestellt werden, sonst verstößt man in jedem Fall gegen das Datenschutzgesetz) aber selbst wenn man dann weiß dass man überwacht wird, war es für den Otto-Normalverbraucher bisher schwer sich der Überwachung zu entziehen. An dieser Stelle hat Google nun, in Zusammenarbeit mit den deutschen Datenschutzbehörden eine Einigung erzielt. Für Google Analytics gibt es ein <a href="http://conversionroom-de.blogspot.com/2010/05/groere-auswahl-und-transparenz-fur.html">Browserplugin</a> für die gängigsten Browser (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome) mit dem man sich der Überwachung entziehen kann. Datenschützern geht diese Möglichkeit allerdings nicht weit genug da es immernoch Browser gibt für die ein solches Plugin nicht zur Verfügung steht und somit nicht gewährleistet ist dass jeder Website-Benutzer diese Option nutzen kann.</li>
</ul>
<h3>Die Google-Problematik</h3>
<p>Google ist mit einem Marktanteil über 90% in Deutschland nicht nur klarer Marktführer für Suchanfragen. <a href="http://investor.google.com/earnings/2009/Q4_google_earnings.html" target="_blank">Das Unternehmen finanziert sich zu 98% über Online-Werbung</a> (Anzeigenschaltung und Anzeigenvermarktung) in wie weit die Treffsicherheit der Anzeigenschaltungen auf Nutzungsdaten anderer Google Dienste wie Google Search, Google Mail, Google Talk, Google Latitude, Google Docs, [...], Google Mail oder natürlich Google Analytics zurück zu führen ist kann nur spekuliert werden. Fakt ist: Die Daten die von Google Analytics auf deutschen Websites ermittelt werden, werden auf Servern in den USA gespeichert. Das ist den Datenschützern ein Dorn im Auge, denn die Vereinigten Staaten haben ein gänzlich anderes Verhältnis zum Datenschutz außerdem müsste man zusätzlich das Einverständnis des Website-Nutzers zur Speicherung der Daten im Ausland einholen.</p>
<h3>Herrn Prof. Casper und die IVW</h3>
<p>Professor Casper verwendete auf der firmeneigenen Website übrigens den Web-Analyse Dienst der IVW. Die Messmethode des IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern) wurde bei der Studie von Xamit außer Konkurrenz getestet. Die IVW prüft als zur Neutralität verpflichtete Prüfinstitution die Verbreitung (Auflagenstärke von Zeitschriften, Zuschauerzahlen in Kinos, Userzahlen von Websites) von Medienangeboten. Die geprüften Daten werden veröffentlicht und von Werbetreibenden als Grundlage zur Bepreisung von Werbemaßnahmen innerhalb der verschiedenen Medienangebote genutzt. Die Medienanbieter selbst nutzen die Zahlen als Vergleichsgrundlage für den Erfolg der verschiedenen Angebote. Vor allem im Presseumfeld sind die Kennzahlen des IVW daher die relevante Web-Analyse Methode schlechthin, daher ist das Ergebnis wenn auch ursprünglich außer Konkurrenz, eben doch von Relevanz. <a href="http://www.ivw.eu" target="_blank">Der IVW hat die Problematik inzwischen allerdings eingesehen und zeitnah eine Nachbesserung angekündigt</a>.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend kann man sagen dass, über 80% der in Deutschland betriebenen Websites welche Webanalyse betreiben, dies in einer Form tun die nicht mit dem aktuellen deutschen Datenschutzgesetz vereinbar ist. Hierbei bleibt jedoch zu erwähnen, dass <a href="http://www.web-analytics-blog.de/2009/04/16/top-unternehmen-deutschland-web-analytics-5952524/" target="_blank">nicht mal die Hälfte der Großunternehmen und nicht mal ein Viertel der deutschen Banken Webanalyse-Verfahren einsetzen</a>. Ich möchte die Erhebung von Statistiken zur Website-Nutzung im professionellen Umfeld jedoch klar empfehlen. Die Optimierung der Websites und Portale liegt schließlich nicht nur im Interesse der Website-Betreiber sondern auch im Sinne der Nutzer und dafür sind statistische Auswertungen sinnvoll und notwendig. Hierbei kommt man jedoch auch mit datenschutzrechtlich unbedenklichen Daten sehr weit, sodass ich aktuell nichtmehr zum Einsatz von Google Analytics raten würde. Wichtig, auch bei Einsatz einer datenschutzrechtlich unbedenklichen Lösung ist jedoch in jedem Fall, dass der Nutzer auf die Verwendung der Webanalyse-Lösung hingewiesen wird. Zusätzlich sollte der Datenschutzhinweis eine leicht verständliche Anleitung enthalten wie man sich der Überwachung entziehen kann.</p>
<h3>Ein bisschen Lösungsorientierung</h3>
<p>Der Blogeintrag befasst sich in seinen über 1000 Zeichen nur mit dem Problem. Da dieses Problem nicht einfach verständlich ist wollte ich es dennoch mal etwas ausführlicher beschreiben. Lösungsansätze für diese Problematik gibt es natürlich auch. Dazu dann mehr in Webanalyse &amp; Datenschutz &#8211; Teil 2</p>
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		<title>Webmontag 2011 / 01</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 20:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jo-Ann de la Fuente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solutions]]></category>
		<category><![CDATA[esoterische Programmiersprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Society]]></category>
		<category><![CDATA[Webmontag]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit über 120 im Wiki eingetragenen Zusagen und 30 Maybes sowie "A lot more signed up in Xing" sollte der erste Webmontag des neuen Jahres wieder zu einer gut besuchten Veranstaltung werden. Der Saal in der Brotfabrik war in der Tat gut gefüllt und auch die nicht ganz so beliebten Plätze in der ersten Reihe voll besetzt, von den vielen stehenden Zuschauern ganz hinten im Saal ganz zu schweigen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit über 120 im <a href="http://www.webmontag.de/location/frankfurt/index">Wiki </a>eingetragenen Zusagen und 30 Maybes sowie &#8220;A lot more signed up in Xing&#8221; sollte der erste Webmontag des neuen Jahres wieder zu einer gut besuchten Veranstaltung werden. Der Saal in der Brotfabrik war in der Tat gut gefüllt und auch die nicht ganz so beliebten Plätze in der ersten Reihe voll besetzt, von den vielen stehenden Zuschauern ganz hinten im Saal ganz zu schweigen.</p>
<h2>Neuer Moderator und bunt gemischte Vortragsthemen</h2>
<p>Doch nicht nur das Jahr war neu, Darren Cooper der bisherige Organisator und Moderator des Webmontags stellte seinen Nachfolger in der Moderation Ali-Pasha Foroughi vor, welcher draufhin auch direkt die Moderation übernahm.<span id="more-216"></span></p>
<p>Die Vortragsthemen waren, wie es sich für einen Webmontag gehört, bunt gemischt. Neben zwei Erfahrungsberichten von Tom Klose (Creative Director bei Camao), welcher in seinem Vortrag &#8220;Managing Design &#8211; Vom Umgang mit Menschen&#8221; über die Do&#8217;s and Dont&#8217;s des Einstiegs in eine Führungsposition in einem neuen Unternehmen sprach, und Ute Mündlein, welche in ihrem Vortrag &#8220;Große Freiheit&#8221; darüber referierte was sie rückblickend bei ihrem Einstieg in die Selbstständigkeit anders machen würde, hielt Max Lill mit seinem Vortrag &#8220;Mit Doppelstrategie zum Erfolg&#8221; einen für mich persönlich etwas zu wirtschaftswissenschaftlichen Vortrag, der aber nicht minder informativ war.</p>
<h3>Von Brainfuck, Ook! und ihren Freunden</h3>
<p>Doch ein Vortrag schaffte es zum unterhaltsamen Highlight des Abends zu werden. Martin Reichard, Geschäftsführer und IT-Leiter der Firma Lotum, konnte bereits mit dem Titel &#8220;Von Brainfuck zu Scala:</p>
<p>Programmiersprachen-Trends und Irrsinn&#8221; für einige Lacher im Saal sorgen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-218" title="Martin Reichard" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/mreichard-brainfuck-presentation.jpg" alt="" width="300" height="200" />Er führte mit seinem Vortrag durch die sehr illustre Landschaft der esoterischen Programmiersprachen. So existiert tatsächlich eine Programmiersprache mit dem Namen &#8220;<a title="Wikipedia Eintrag zu Brainfuck" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brainfuck">Brainfuck</a>&#8220;. &#8220;Brainfuck&#8221; besitzt nur acht Befehle von dem jeder einzelne jeweils aus einem einzigen der folgenden Zeichen besteht: &gt; &lt; + &#8211; . , [ ]. So werden gesamte Programmcodes nur aus diesen acht Zeichen gebildet.</p>
<p>Die Vorstellung der Programmiersprache &#8220;<a title="Wikipedia Eintrag zu Ook!" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ook!" target="_blank">Ook!</a>&#8221; wurde vom Publikum mit großem Gelächter kommentiert. Die Erfinder von &#8220;Ook!&#8221; wollten eine Sprache kreieren, welche selbst von Orang-Utans genutzt werden kann. Da Orang-Utans nur den Laut &#8220;Ook&#8221; beherrschen, basiert &#8220;Ook!&#8221; auf diesem einen Laut der aber auf verschiedenene Weise betont werden kann. &#8220;Ook!&#8221; hat nur drei Syntaxelemente welche aber in Zweiergruppen zusammengefasst die jeweiligen Zeichen der &#8220;Brainfuck&#8221;-Syntax ersetzen. Das &#8220;Ook!&#8221;-Equivalent des Brainfuck-Befehls &#8221; ] &#8221; ist beispielsweise: &#8220;Ook? Ook!&#8221;.</p>
<p>Weitere Beispiele aus Martins Repertoire an esoterischen Programmiersprachen waren außerdem &#8220;<a title="Wikipedia Eintrag zu Java2K" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Hallo-Welt-Programmen/Sonstige#Java2K" target="_blank">Java2K</a>&#8220;, welche nicht wie gewohnt deterministisch sondern probabilistisch funktionierte und nur manchmal und auch nur zufällig Ergebnisse liefert oder &#8220;halt auch nicht&#8221; und die Programmiersprache &#8220;<a title="Wikipedia Eintrag zu Chef" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chef_%28Programmiersprache%29" target="_blank">Chef</a>&#8221; dessen Variablen in der Regel nach typischen Zutaten benannt werden, deren Stacks &#8220;mixing bowl&#8221; und &#8220;baking dish&#8221; heißen und dessen Programme sich daher wie englischsprachige Kochrezepte lesen lassen.</p>
<p>Die Programmiersprache &#8220;<a title="Wikipedia Eintrag zu Piet" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piet" target="_blank">Piet</a>&#8221; ist eine grafische esoterische Programmiersprache deren Programmcode wie ein abstraktes Bild aussieht. Ihr Erfinder benannte sie nach dem Künstler Piet Mondrian, einem Pionier der abstrakten Kust und setzte sich zum Ziel, dem Aussehen gängiger Mondrian Bilder nahe zu kommen.</p>
<p>Die letzte von Martin vorgestellte Sprache war &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Malbolge">Malbolge</a>&#8221; welche nach dem achten Kreis der Hölle benannt wurde. Malbolge wurde  als die schlimmstmögliche Programmiersprache entwickelt und sollte außerdem am schwierigsten zu bedienen sein. Der Beweis dafür sei, dass das erste Malbolge-Programm erst zwei Jahre nach Entwicklung der Sprache entstanden sei.</p>
<p>Martins Vortrag schaffte einen kleinen aber sehr interessanten und höchst amüsanten Einblick in die Kunst des esoterischen Programmierens und schaffte es, dass selbst leichte technische Schwierigkeiten mit dem Präsentationsequipment getrost verziehen wurden.</p>
<h2>Ignite</h2>
<p>Den Schluss der Vortragsreihe bildete Monika König mit ihrem Vortrag &#8220;Was ist eine Ignite-Speech?&#8221;, den sie auch direkt im Ignite-Speech-Format hielt und der außerdem als Ankündigung für das kommende Webmontag Ignite-Special dienen sollte.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-223" title="ignite-logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2011/01/ignite-logo.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Ignite-Format bedeutet, dass jeder Sprecher 5 Minuten Zeit und 20 Präsentationsfolien zur Verfügung hat um über sein Thema zu referieren. Die Folien werden nach Start der Präsentation alle 15 Sekunden automatisch gewechselt. So kann garantiert werden dass die Präsentation tatsächlich nicht länger als 5 Minuten dauert.</p>
<p>Das Webmontag Ignite-Special findet am Montag den 07.02.2011 wie gewohnt in der Brotfabrik in Frankfurt statt. Es werden immer noch freiwillige Sprecher gesucht und wer gerne über ein interessantes Thema sprechen möchte und 5 Minuten Zeit über hat kann sich gerne bei <a title="Darren Cooper's Xing-profil" href="https://www.xing.com/profile/DarrenJ_Cooper" target="_blank">Darren Cooper</a> melden. Ich selbst habe bisher noch an keiner Ignite teilgenommen und bin schon ziemlich neugierig und gespannt und freue mich vor allem auf das Bierchen hinterher mit euch.</p>
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		<title>Best-Practises beim 2. OH-Kongress</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 17:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Hachemer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Solutions]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Programm des 2. europäischen Online-Handelskongress versprach einige vielversprechende Redner, darunter Ralf Kleber, Geschäftsführer von Amazon.de, James Damian, Senior Vice President von Best Buy/USA, Alastair Bruce, Director, Google Germany GmbH und Michael Buck, Director Global SMB Online Business bei Dell. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Programm des 2. europäischen Online-Handelskongress versprach einige vielversprechende Redner, darunter Ralf Kleber, Geschäftsführer von Amazon.de, James Damian, Senior Vice President von Best Buy/USA, Alastair Bruce, Director, Google Germany GmbH und Michael Buck, Director Global SMB Online Business bei Dell. Die zweitätige Konferenz im Intercontinental Hotel bot ein Programm, dass in zwei bis vier thematische Tracks gegliedert wurde.</p>
<p>Aufgrund unseres eher vielseitigen Interesses war die Auswahl der Vorträge für mich und meinen Kollegen <a href="/sense/online-handelskongress-2010-2">Carlos Lorente</a> sicherlich deutlich schwieriger als für die Teilnehmer aus spezifischen Branchen. Wir konnten dann aber doch eine Auswahl treffen mit der wir zufrieden waren. <span id="more-21"></span>Aufgrund der Fülle der Themen werde ich nur ein paar Highlights der Veranstaltung erwähnen.</p>
<h2>Die Keynote</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-160" title="Best Buy Logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/logo_bestbuy.jpg" alt="Best Buy Logo" width="150" height="100" />Besonderes Highlight der Keynote war für mich der Vortrag des charismatischen Best Buy Vice President James Damian. &#8220;Best Buy&#8221; in der USA ist ein Paradebeispiel für eine gute Multi-Channel Strategie. James Damian zeigte anschaulich wie das Unternehmen mit einer gut durchdachten Strategie in Amerika und Kanada zum Marktführer im Verkauf von Unterhaltungselektronik wurde. Er empfahl, dass sich im Management Team jedes größeren Handelsunternehmens möglichst ein Digital Native befinden sollte damit sichergestellt ist, dass der Online-Kanal in seinem vollen Spektrum genutzt wird.</p>
<p>Beim Eintritt in den europäischen Markt tut sich Best Buy allerdings schwer, weil man erkannt hat, dass man den europäischen Markt nicht als Ganzes wie die USA betrachten kann sondern sich individual auf die Käufer jedes Landes einstellen muss um dauerhaft Erfolg zu haben. Nicht erwähnt aber sicher auch ein wichtiger Faktor ist die starke Konkurrenz im europäischen Markt durch die Metro-Tochter Media Saturn, die speziell im Heimatmarkt Deutschland schwer angreifbar sein wird. Geplant ist die Expansion allerdings. In England und der Türkei gibt es bereits die ersten Geschäfte.</p>
<h2>Multi-Channel-Strategien</h2>
<p>Wie zu erwarten war, war Multi-Channel während der ganzen Konferenz ein ständig präsentes Thema. Dabei wurde immer wieder betont, dass die einzelnen Kanäle durchlässig sein müssen, man also beispielsweise einen Artikel der im Online-Shop gekauft wurde möglichst auch in der Filiale vor Ort zurückbringen können sollte. In meinen Augen ist das erwartungskonform, ich habe allerdings auch eine Ahnung davon welche Auswirkungen das auf die Logistik des Unternehmens hat.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-161" title="Amazon Logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/logo_amazon.jpg" alt="Amazon Logo" width="150" height="100" />Ein weiterer interessanter Beitrag der Keynote kam von einem Branchenvertreter der eine solche Multi-Channel-Strategie gerade nicht verfolgt: Ralf Kleber von Amazon Deutschland beschrieb, wie Onlineshopping über vertrauensbildende Maßnahmen und maximale Kundenorientierung zum Erfolgskonzept wurde und wie auch heute noch mit neuen Ideen versucht wird, das Onlineshopping für Kunden interessanter zu machen. Er stellte dabei beispielhaft die Möglichkeit, Verbrauchsgüter im Abo zu bestellen (<a href="http://www.amazon.de/Pampers-Baby-Gr-4-7-18kg-Megapack/dp/B001T0GLQW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1289734172&amp;sr=8-1" target="_blank">Beispiel</a>), vor. Natürlich ging er aber auch auf die Erweiterung der Produktpalette mit Lebensmitteln ein. Sehr interessant sicher für einige Teilnehmer aus der Lebensmittelbranche. Ein paar Stühle neben mir saß beispielsweise ein Vertreter der Rewe-Group.</p>
<h2>Social-Commerce</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-162" title="Dell Logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/logo_dell.jpg" alt="Dell Logo" width="150" height="100" />Im Jahr 2010 kommt eine E-Commerce Konferenz nicht ohne das Thema Social-Commerce aus und so gab es allerhand Vorträge von Unternehmen die in diesem Bereich gute Erfahrungen gemacht haben. Besonders gut im Gedächtnis geblieben ist mir dabei der Vortrag des Dell Directors Michael Buck der die Social-Media Aktivitäten des Unternehmens und vor allem die Erfolge dieser Aktivitäten aufzeigte. Angesprochen wurde dabei zum einen eine offene Diskussion mit einem bekannten Blogger der sich in seinem Blog über den Service des Unternehmens beklagt hatte. Zum anderen ein Portal zum Austausch mit Kunden zur Verbesserung der Produkte und der Produktpalette. Auch Twitter spielt eine große Rolle in der Social-Media Strategie. Beispielsweise hat das Unternehmen einen Twitteraccount der allein dem Tech-Support (<a href="http://www.twitter.com/DellCares" target="_blank">@DellCares</a>) dient. So spart das Unternehmen Geld, weil Supportfälle schneller abgearbeitet werden können als dies mit einem Telefonat möglich wäre. Die Kunden empfinden diesen schnellen, unbürokratischen Kontakt zum Supportteam als zusätzlichen Service.</p>
<p>Natürlich stellte sich für mich da die Frage, ob das Unternehmen bei Ihren Social-Media Unternehmungen Unterstützung von einer Werbeagentur hatte. Auf meine Frage hin antwortete Michael Buck, dass keine der größeren Agenturen ihnen dabei wirklich helfen konnte und sie ihre Kampagne zum größten Teil intern realisiert haben. Für Einzelmaßnahmen griffen sie dann aber doch hin und wieder auf Leistungen kleinerer, spezialisierter Agenturen zurück.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-163" title="QVC Logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/logo_qvc.jpg" alt="QVC Logo" width="150" height="100" />Nun gut, man mag denken, dass ein Unternehmen wie Dell, für den Einsatz von Social Media Maßnahmen aufgrund der technikaffinen Zielgruppe geradezu prädestiniert sei. Aber auch Unternehmen von denen man es nicht unbedingt erwartet haben mit solchen Strategien Erfolg. Anschaulich präsentiert wurde das von Jens Steen und Karten Hollands von QVC Deutschland. Das Unternehmen zeigte anhand konkreter Beispiele wie gut Multi-Channel-Kampagnen sowie Facebook-Aktionen selbst bei Zielgruppen funktionieren, denen Skeptiker garkeine Online-Aktivität zusprechen.</p>
<p>Die Marke QVC scheint allerdings auch einen starken Einfluss auf Ihre Kunden zu haben, so berichtet Jens Steen, Director Multimedia Strategy, dass man bei Analysen der Facebook Kampagnen herausfand, dass ein Teil der Kunden die das QVC Angebot auf Facebook wahrnehmen, den eigenen Facebook Account nur für Zugriff auf die QVC-Angebote nutzen.</p>
<h2>Mobile-Commerce</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-164" title="Lufthansa Logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/logo_lufthansa.jpg" alt="Lufthansa Logo" width="150" height="100" />Ein Trendthema der Konferenz war erfreulicherweise Mobile-Commerce. Im Programm fanden sich dazu zwei sehr interessante Best Practices. Zum einen ein Vortrag von Stefanie Hecke, Projektleiterin Mobile Services der Lufthansa die von Ihren Erfahrungen bei der Entwicklung des  preisgekrönten (<a href="http://www.dmma-onlinestar.de/e-commerce-mobiles-portal-luftha.html">Online-Star Auszeichnung</a>) mobilen Portals der Lufthansa berichtete. Aufgrund von ersten, eher zögerlichen Erfolgen auf dem mobilen Markt in früheren Jahren war man vom durchschlagenden Erfolg der mobilen Anwendungen sehr begeistert. Funktionen wie der Mobile Check-In werden sehr gut angenommen, die Kunden haben sich auch als sehr wohlwollend und tolerant kleinen Fehlern gegenüber erwiesen und waren voller Lob für die neuen Möglichkeiten. Die Möglichkeit der schnellen Informationsverbreitung über den mobilen Kanal während der Flugbeeinträchtigungen durch die Aschewolke war wohl zusätzlich von unschätzbarem Wert. Auch die Verkaufszahlen über &#8220;Mobile-Apps&#8221; sind überraschen gut. Hierbei wurde beobachtet dass die meisten Buchungen über das iPhone getätigt werden, die hochpreisigen Buchungen allerdings über Blackberry-Smartphones getätigt werden.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-165" title="HRS Logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/logo_hrs.jpg" alt="HRS Logo" width="150" height="100" />Die nächste Erfolgsgeschichte des Mobile-Commerce kam von HRS. Der Hotel Reservation Service ist wohl nicht zuletzt durch die aggressive Werbekampagne in diesem Jahr jedem ein Begriff. HRS tätigt große Investitionen in den mobilen Markt. Für jede Zielplattform (inklusive iPad und Galaxy Pad) gibt es eine native Applikation und dies nicht ohne Grund. Das Unternehmen machte die Erfahrung, dass native mobile Applikationen deutlich häufiger genutzt werden als mobile Internetseiten und in Folge dessen der Umsatz über mobile Applikationen höher sei. Ohne genauere Zahlen zum Unternehmenserfolg zu nennen, gab Christian Riesenberger, Leiter Business Development bei HRS preis, dass das Unternehmen 30% des Umsatzes über den mobilen Kanal generiert und Mobile Commerce für sie daher &#8220;bei weitem kein Nischenmarkt mehr&#8221; sei. Über mobile Geräte würden darüber hinaus generell teurere Buchungen zustande kommen. Die größte Käuferschicht sei die der iPhone Nutzer, Blackberry Kunden würden wiederum die teureren Buchungen tätigen und Android spiele trotz gesteigertem Marktanteil kauf eine Rolle weil Android-Nutzer bisher für Mobile Commerce kaum erreichbar seien, Aussagen die zuvor auch Stefanie Hecke für die Lufthansa Applikationen traf.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-166" title="Netbiscuits Logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/logo_netbiscuits.jpg" alt="Netbiscuits Logo" width="150" height="100" />Eine Lanze für mobile Websites brach hingeben der Senior Sales Manager Steffen Schlimmer der Netbiscuits GmbH. Das weltweitoperierende Unternehmen betätigt sich im Bereich der Mobilen Applikationen seit dem Jahr 2000 und kann daher auf langjährige Erfahrung seit der ersten Stunde des Mobile Commerce zurückgreifen. Netbiscuits realisierten dabei beispielsweise die mobilen Portale von EBay, MTV, RTL und der Bild-Zeitung. Im Vortrag wurde auf die starke Fragmentierung des Marktes hingewiesen, die der jährlich veröffentliche <a href="http://www.netbiscuits.com/mobile-device-report" target="_blank">Mobile Device Report</a> des Unternehmens klar visualisiert. Aus diesem Grund bietet Netbiscuits spezielle UI Komponenten für mobile Websites an, die die Bedienung der mobilen Portale für Touch und Non-Touch Geräte optimiert. Für Kunden die dennoch eine native Applikation anbieten möchten, um auf Komponenten wie Kameras oder Sensoren des Smartphones zugreifen zu können, stellt das Unternehmen diverse Frameworks zur Entwicklung für alle relevanten mobilen Plattformen bereit. Als weitere Option wurde die Bereitstellung einer mobilen Website als native Applikation vorgestellt.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-167" title="Mobilinga Logo" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/logo_mobilinga.jpg" alt="Mobilinga Logo" width="150" height="100" />Weniger technisch, war der Vortrag von Dr. Matthias Kose, Geschäftsführer der Mobilinga GmbH. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von iPad und iPhone Applikationen spezialisiert. Dr. Kose stellte die iPad Applikation GEO-Selection vor. Für 2,39 € erhält der Käufer der Applikation ausgewählte Artikel aus dem gedruckten GEO-Magazin. Bei der Darstellung hat man die Möglichkeit die Inhalte in drei verschiedenen Modi (Bild, Layout, Text) zu betrachten. Im Vergleich zur gedruckten Ausgabe gibt es darüber hinaus keine Zusatzfunktionen. Dr. Matthias Kose ist allerdings der Meinung, dass die Bilddarstellung von der digitalen Darstellung enorm profitiert. Am Anschluss an den Vortrag kam es wie erwartet zu einer Diskussion welche Chancen kostenpflichtige Druckerzeugnisse auf Dauer auf der mobilen Plattform haben werden. Die Meinungen unter den Konferenzteilnehmern war dabei stark geteilt. Ich persönlich bin aber auch der Meinung, dass es auf Dauer schwer sein wird Inhalte gedruckter Publikationen ohne Zusatzinhalte oder –funktionen kostenpflichtig über Tablet-Geräte zu vertreiben. Erst wenn die Chancen der neuen Plattformen wirklich genutzt werden, werden die Leute bereit sein dafür Geld zu bezahlen. Davon abgesehen sehe ich die Zukunft der Tablet-Anwendungen nicht zuletzt in interaktiven Katalogen oder Präsentationen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Konferenz sprach viele weitere Themen an, beispielsweise den grenzübergreifenden Handel, Multichannel-Tracking und natürlich Logistikthemen. Die Vorstellung einiger sehr erfolgreicher Startup-Geschäftsmodelle wie SNATCH, GROUPON und DAWANDA muss ich an dieser Stelle auch noch erwähnen. <a href="/sense/online-handelskongress-2010-2/" target="_self">Mein Kollege Carlos Lorente geht in seinem Blog-Post stärker darauf ein.</a></p>
<p>Für uns eine Veranstaltung aus der wir sehr viel mitnehmen konnten, auch weil das Publikum in diesem Fall ein anderes war als auf den anderen, noch stärker webzentrierten Konferenzen, die wir sonst besuchen. Ich denke wir werden auch den 3. Online-Handelskongress nicht verpassen.</p>
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		<title>Neue Trends beim 2. OH-Kongress 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 17:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carlos Lorente</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sense]]></category>
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		<category><![CDATA[Online-Handelskongress]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 2. europäische Online-Handelskongress in Berlin bot nicht nur Vorträge und Keynotes zu den technischen und vertrieblichen Aspekten des eCommerce. Gerade die marketingbezogenen Themen wie "Social und Mobile als die neuen Wachstumstreiber" oder "Mass Customization" konnten mein Interesse gewinnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 2. europäische Online-Handelskongress in Berlin bot nicht nur Vorträge und Keynotes zu den technischen und vertrieblichen Aspekten des E-Commerce. Gerade die marketingbezogenen Themen wie &#8220;Social und Mobile als die neuen Wachstumstreiber&#8221; oder &#8220;Mass Customization&#8221; konnten mein Interesse gewinnen.<span id="more-127"></span></p>
<h2>2011 &#8211; das Jahr des Social &amp; Mobile Commerce</h2>
<p>Zunächst kann man ohne Übertreibung festhalten, dass Social Media und Social Commerce die Mega-Buzzwords der Konferenz waren. Angefangen von den neuen Potenzialen die Facebook für Onlineshopbetreiber bereit hält, bis hin zu den blühenden Aussichten die die zunehmende Bereitschaft zum mobilen Shopping (via iPad &amp; Smartphone) signalisieren, war der Tenor der Vorträge unisono:</p>
<p>Konsumenten sind bereit, mehr über soziale Netzwerke einzukaufen, wertschätzen transparente Bewertungssyteme und Empfehlungen, wie sie nur ein derartiger Kommunikationskanal bieten kann.</p>
<p>Insbesondere die Mitgestaltung am Herstellungsprozess ist ein zentraler Schlüsselreiz den das Phänomen &#8220;Mass Customization&#8221; &#8211; auch ein Thema der Konferenz &#8211; seinen Usern bietet.</p>
<h2>Zazzle als Botschafter der Mass Customization</h2>
<p><img class="alignright size-full wp-image-189" title="Logo Zazzle" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/zazzle-logo11.jpg" alt="" width="150" height="100" />Für mich ein echtes Highlight der beiden Tage: Der Vortrag der beiden CEO´s von Zazzle, die mit einer beeindruckenden Tiefenentspanntheit vorstellten, wie man ein Konzept wie Spreadshirt auch &#8220;cool&#8221; machen kann.</p>
<p>Für alle, die <a href="http://www.zazzle.com" target="_blank">http://www.zazzle.com</a> noch nicht kennen.<br />
Hier beschränkt man sich nicht auf Textilien, die selbst gestaltet werden können, sondern bietet eine mörderische Range an Dingen zur Personalisierung. Vom Leinenschuh bis hin zum Skateboard kann der Phantasie freien Lauf gelassen werden.</p>
<p>Bisher ein nordamerikanisches Phänomen, kann man ab sofort auch unter www.zazzle.de eine abgespeckte Version auf Deutsch nutzen.<br />
Kooperationsmarketing ist hier, wie bei Spreadshirt, über ein flexibles Shopmodul ebenfalls möglich, dass einfach in eine eigene Website integriert wird.</p>
<p>Sicherlich eine interessante Lösung für kleinere Firmen und Mittelständler, die &#8220;gebrandeten&#8221; Merchandise nur auf Nachfrage bereit stellen möchten und sich keine teure Lagerhaltung und Logistik leisten wollen.</p>
<h2>Mein Fazit:</h2>
<p>Der 2. europäische Online-Handelskongress in Berlin war eine aufschlussreiche Trendschau im Bereich eCommerce, der einen Besuch im nächsten Jahr definitv rechtfertigt. Für mich zu wenig im Fokus war die Zielgruppenperspektive. Es fehlten Case Studies, wie man stark segmentierte Kundengruppen anhand von Motiven und Nutzerverhalten erfolgreich ansprechen und binden kann.</p>
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		<title>Webmontag 2010/5</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 17:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Hachemer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Webmontag in Frankfurt ist für mich schon seit Jahren ein Pflichttermin. Hier trifft sich die Web-Society des Rhein-Main-Gebietes, hier empfängt man immer wieder neue Impulse für die tägliche Arbeit. Das regelmäßige Event war schon immer gut besucht doch seit dem BarCamp Mainz im letzten Jahr hat sich die Besucherzahl nochmal deutlich erhöht sodass es inzwischen schwer werden kann Sitzplatz zu kriegen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Webmontag in Frankfurt ist für mich schon seit Jahren ein Pflichttermin. Hier trifft sich die Web-Society des Rhein-Main-Gebietes, hier empfängt man immer wieder neue Impulse für die tägliche Arbeit. Das regelmäßige Event war schon immer gut besucht doch seit dem BarCamp Mainz im letzten Jahr hat sich die Besucherzahl nochmal deutlich erhöht, sodass es inzwischen schwer werden kann einen Sitzplatz zu ergattern. Jedenfalls empfiehlt es sich seine Teilnahme auf Xing oder auf der <a href="http://webmontag.de/frankfurt">Website</a> anzukündigen, damit die Veranstalter sich auf die Besucherzahl einstellen können.</p>
<p>Zwei Vorträge stachen für mich bei diesem Webmontag besonders hervor. Zum einen ein Bericht von HR-Redakteur Jan Eggers der von seinen Erfahrungen mit Datenjournalismus berichtete, zum anderen der Vortrag &#8220;The big idea&#8221; von Florian Geiger, Creative Director bei Leo Burnett.<br />
<span id="more-17"></span></p>
<h3>Datenjournalismus</h3>
<p>Jan Eggers führte zunächst am Beispiel von Daten, die Wikileaks führenden Journalisten zum Kriegsverlauf in Afghanistan bereitgestellte, vor, was guter und was schlechter Datenjournalismus ist. Unser &#8220;Spiegel&#8221; diente in diesem Fall als schlechtes Beispiel, da er die Daten nur nutzte um einen beispielhaften Bericht über das Leben der Soldaten in Afghanistan zu veröffentlichen. Als positives Gegenbeispiel wurde der &#8220;Guardian&#8221; vorgestellt der die Daten nutzte, um eine interaktive Karte des Kriegsverlaufes auf der Website bereitzustellen. Durch diese Art der Datenvisualisierung kann der Betrachter bereits auf den ersten Blick interessante Informationen zum Kriegsverlauf entnehmen. Der &#8220;Spiegel&#8221; hat, nach großer <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/afghanistan-protokolle-spiegel/" target="_blank">Kritik</a>, an dieser Stelle übrigens nachgebessert und eine <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710637,00.html" target="_blank">ähnliche Visualisierung</a> auf seiner Website bereitgestellt. Als weiteres positives Beispiel aus dem deutschen Journalismus wurde eine <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt" target="_blank">Datenvisualisierung zu rechter Gewalt der Zeit Online</a> vorgestellt.</p>
<h4>Haushaltsdaten</h4>
<p>Aber auch der Staat hat in dieser Form schon Daten bereitgestellt, in diesem Fall zum <a href="http://bund.offenerhaushalt.de" target="_blank">Bundeshaushalt</a>. Inspiriert von diesem Beispiel versucht der hessische Rundfunk nun den hessischen Haushalt verständlich und hilfreich zu visualisieren. Jan Eggers erzählte von den Erfahrungen die bei der Realisierung bisher gemacht wurden. Dass die Datenerfassung beispielsweise ein größeres Problem als die Interprätation und Visualisierung sein kann und dass die Vielschichtigkeit der Daten zu Problemen bei der Interprätation führen kann. Das Ergebnis können wir inzwischen in einer <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/landeshaushalt/index.jsp?rubrik=62167&amp;startrubrik=62151" target="_blank">Beta Version</a> auf der Website des Hessischen Rundfunks bewundern.</p>
<p><img class="size-full wp-image-133 alignnone" title="Auszug aus Jan Eggers' Präsentation &quot;Datenjournalismus&quot;" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/datenjournalismus-jan-eggers.jpg" alt="Auszug aus Jan Eggers' Präsentation &quot;Datenjournalismus&quot;" width="570" height="274" /></p>
<p>Die wesentlichen Inhalte des Vortrags in Form eines Blogartikels findet ihr <a href="http://www.eggers-elektronik.de/2010/10/datenjournalismus-101" target="_blank">hier</a>, außerdem kann man Jan Eggers als untergeekDE auf Twitter folgen.</p>
<h3>The big idea</h3>
<p>Der nächste Vortrag der mir von diesem Webmontag im Gedächtnis bleiben wird war &#8220;The big idea&#8221; von Florian Geiger.</p>
<p>Er stellte darin dar, dass seiner Meinung nach in der heutigen Werbewelt kaum noch mit großen zusammenhängenden Werbeideen gearbeitet, sondern hauptsächlich unkoordinierte Einzelmaßnahmen zur Bewerbung von Produkten und Marken verwendet werden. Sehr interessant dies von einem Creative Director einer der großen Brandagenturen zu hören. Vor allem wenn man die vielen 360 Grad und Integrated Marketing Werbesprüche der großen Agenturen bedenkt. Er betonte, dass mit dem aktuellen Vorgehen viel Geld für ineffektive Marketingmaßnahmen wie unkoordinierte Bannerkampagnen oder konzeptionell schlecht integrierte Microsites „verblasen“ wird. Sein Vortrag zeichnete sich nicht zuletzt durch den hohen Unterhaltungswert aus. Florian Geiger war offensichtlich sehr engagiert seinem Thema gegenüber und gestikulierte und fluchte hoch motiviert von der Bühne herunter. Für mich war es zumindest mal wieder ein Beispiel dafür, wie unerwartet und vielseitig die Vorträge bei einem Webmontag sein können. Er selbst war sich nicht sicher ob sein Vortrag, so untechnisch und werbezentriert er war, für das Publikum des Webmontags geeignet sei. Ich bin aber der Meinung, dass dies in jedem Fall zutraf. Schade, dass der Webmontag immer noch den Ruf einer reinen Webtechnologie Veranstaltung hat, schließlich wird bei der Auswahl der Themen spezielles Augenmerk darauf gelegt, dass die Vorträge thematisch möglichst vielfältig sind, um ein vielfältiges Publikum anzusprechen und so den Austausch zwischen Vertretern verschiedener Berufsgruppen der Webbranche zu fördern. Bei diesem Webmontag waren vier von fünf Vorträgen ohne technische Ausrichtung, der fünfte Vortrag war für einen Webmontag dafür – in meinen Augen – klar zu technisch.</p>
<h3>Der arme Poet</h3>
<p>Ein dritter, guter Vortrag an diesem Abend kam von Ute Mündlein. Sie sprach über die 10 häufigsten Fehler bei der Kundenakquise. Darunter beispielsweise die mangelnde Pflege von Bestandskunden, oder die mangelnde Präsenz bei Fachkonferenzen. Mir persönlich waren die Fehler soweit alle bewusst, wie die meisten von uns kann ich aber nicht sagen, dass ich sie nicht gelegentlich mache.</p>
<h3>Erfolgsfaktoren im E-Commerce</h3>
<p>Der E-Commerce Vortrag des Abends war für meinen Geschmack zu oberflächlich. Wie ich bereits während der Veranstaltung bei Twitter gesagt habe fand ich Aussagen wie PHP-Entwickler seien in Startup-Projekten Entwickler anderer Programmiersprachen wie Ruby oder Python vorzuziehen, da es mehr Entwickler in diesem Bereich gibt und der Stundensatz geringer ist, sehr kurzsichtig. Dennoch konnte der ein oder andere aus dem Vortrag von Alexander Steffan sicherlich etwas mitnehmen.</p>
<h3>Yana</h3>
<p>Schwieriger war es da beim Vortrag von Thomas Meyer der das Thema &#8220;Product Family Engineering in PHP&#8221; beleuchtete. Das Thema ist meiner Ansicht nach zu technisch für einen Webmontag und zu komplex für einen 30 minütigen Vortrag. Die Tatsache, dass es selbst mir schwer fiel dem Vortrag zu folgen, bestärkt mich in dieser Annahme.</p>
<h2>Networking</h2>
<p>Der Abend schloss wie üblich mit entspanntem Networking bei leckerem Essen im KP21 Bistro bei dem ich wie immer alte Freunde traf und neue Leute kennenlernte. Für mich hat sich der Besuch wie immer voll und ganz gelohnt. Ich freue mich auf den nächsten Webmontag am 17.01.2011, vielleicht trifft man sich dort!</p>
<h2>Nachtrag: Video-Impressionen</h2>
<p>Dennis Dörr war an diesem Abend mit der Kamera unterwegs und hat es geschafft das geniale Ambiente dieser Veranstaltung einzufangen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="571" height="321" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17643125&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="571" height="321" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17643125&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Google Developer Days 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 17:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Hachemer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern lud Google mal wieder zum Google Developer Day nach München ein. Ich hatte im Jahr 2008 schon die Chance daran teilzunehmen, in diesem Jahr ergatterten auch zwei meiner Kollegen einen Platz auf der Veranstaltung. Google hat im Vergleich zu 2008 die Teilnehmerzahl von 550 auf 1000 erhöht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern lud Google mal wieder zum Google Developer Day nach München ein. Ich hatte im Jahr 2008 schon die Chance daran teilzunehmen, in diesem Jahr ergatterten auch zwei meiner Kollegen einen Platz auf der Veranstaltung. Google hat im Vergleich zu 2008 die Teilnehmerzahl von 550 auf 1000 erhöht, bei über 2500 Registrierungen wurden aber wohl dennoch viele Entwickler enttäuscht. Meinem Empfinden nach hat sich auch die Frauenquote verbessert. Im Jahr 2008 nahmen gerade einmal 13 Frauen an der Veranstaltung teil. In diesem Jahr sah man doch deutlich mehr weibliche Gesichter unter den Teilnehmern.<span id="more-25"></span></p>
<h2>Die Organisation</h2>
<p><img class="size-full wp-image-144 alignright" title="Google Developer Day 2010 - München" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/google_keynote.jpg" alt="Google Developer Day 2010 - München" width="300" height="200" /> Organisatorisch hatte sich Google den ein oder anderen Kniff einfallen lassen, um die üblichen Engpässe einer Großveranstaltung möglichst reibungslos zu gestalten. So wurde in der Info-Mail, die zwei Tage vor der Veranstaltung verschickt wurde, angekündigt, dass die Registrierung bereits um 7 Uhr öffnet, und dass die ersten 200 registrierten Besucher ein Begrüßungsgeschenk erhalten. Das Resultat war, dass um 7 Uhr schon knapp 500 Menschen vor den Registrierungsschaltern der Veranstaltung auf Einlass warteten. Durch die vielen Helfer und die acht parallelen Registrierungsschalter war der Ansturm schnell abgearbeitet. Im Raum, in dem die Keynote gehalten wurde, und somit über 1000 Menschen Platz finden mussten, waren die Plätze den Teilnehmern bereits zugewiesen sodass sich alle schnell auf Ihre Plätze begeben konnten und Chaos bei der Platzwahl vermieden wurde. Eine Schwachstelle war allerdings, wie so häufig, das W-Lan. Bei einer so großen Versammlung von technikaffinen Menschen mit unzähligen mobilen Endgeräten war das jedoch beinahe zu erwarten.</p>
<h2>Themenvielfalt</h2>
<p><img class="size-full wp-image-147 alignright" title="Sprecher auf dem Google Developer Day 2010" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/google_speaker.jpg" alt="Sprecher auf dem Google Developer Day 2010" width="300" height="200" /> Thematisch war die Veranstaltung in 6 Tracks unterteilt: Android, Chrome &amp; HTML5, Cloud Computing, Monetization / Social Web, TechTalk und ein Track der von der technischen Universität München gestaltet wurde und so den Teilnehmern einen Blick über den Tellerrand ihrer üblichen Aktivitäten bot.</p>
<p>Die Themen Mobile Development, HTML5 und Cloud Computing standen stark im Vordergrund. Für meine Kollegen und mich war die komplette Themenpalette von Interesse da wir in jedem dieser Bereiche tätig sind und zusammen war es uns auch möglichst viele Vorträge abzudecken. Es gab jedoch viele Entwickler die stark spezialisiert, beispielsweise auf den Bereich Android, waren und sich sicher in dem ein oder anderen Slot langweilten weil der Vortrag im Android Track nicht anspruchsvoll genug war.</p>
<h2>Mobile Development: Geräte Vielfalt</h2>
<p>Für mich persönlich gab es einige sehr interessante Android Vorträge. Allen voran der Vortrag &#8220;Your App Can Run on Every Android Device&#8221; zum Thema Gerätevielfalt und wie man damit umgehen kann. Gehalten wurde der Vortrag (wie übrigens fast alle Vorträge auf Englisch) von Christian Kurzke, Developer Advocate für Google. Er arbeitet zur Zeit vor allem im Bereich Google TV. Fernseher sind Endgeräte, welche von App-Entwicklern bisher noch gar nicht berücksichtigt wurden. Natürlich aus gutem Grund: Google TV ist bisher noch nicht mal veröffentlicht.  Auch beim Google Developer Day konnten wir keinen genaueren Blick auf das System werfen. Dafür gab es allgemeine Tipps zum Umgang mit der Gerätevielfalt. Christian Kurzke riet uns, in der Manifest Datei über das <a href="http://developer.android.com/guide/topics/manifest/uses-feature-element.html" target="_blank">uses-feature Element</a> möglichst ausführlich festzuhalten, welche Komponenten die Applikation nutzen kann und nutzen muss. Idealerweise solle man die Anwendung so aufbauen, dass sie mit geringem Funktionsumfang auf jedem Endgerät funktioniert und der Funktionsumfang je nach Verfügbarkeit der benötigten Hardware erweitert wird. Außerdem zeigte er Beispiele, wie man mit Hilfe von Reflection, Anwendungen sowohl für Single als auch für Multi-Touchgeräte optimieren kann. Natürlich riet er dazu mit einem flexiblen Layout zu arbeiten. Berücksichtigt man die Bandbreite von Displaysauflösungen bei Androidgeräten die aktuell auf dem Markt sind und künftig auf den Markt kommen (Smartphones, Tablet-PC, Fernseher), versteht sich das aber wohl von selbst.</p>
<p>Als Webentwicklerin der ersten Jahre muss ich sagen, dass ich die Problematik der Gerätevielfalt im Android-Umfeld nicht als so gravierend empfinde. Natürlich muss man diese bei der Konzeption und Entwicklung mobiler Applikationen berücksichtigen, es gibt aber Werkzeuge die es einem ermöglichen gut damit umzugehen. Die Vorteile die sich durch die vielseitige Plattform ergeben überwiegen den Nachteil bei weitem.</p>
<h2>Mobile Development: User-Experience</h2>
<p>Ein weiterer guter Vortrag mit neuen Impulsen kam von Roman Nurik, ebenfalls Developer Advocate bei Google. Er erinnerte die Android-Entwickler daran, dass das Benutzererlebnis einer Android-Anwendung bereits im Markt beginnt und Applikationen mit einem ansprechenden Icon, sinnvollen Screenshots und gutem Beschreibungstext deutliche bessere Absatzchancen im Android-Markt haben. Er zeigte Do&#8217;s und Don&#8217;ts von Navigationskonzepten in Android-Applikationen und wies darauf hin, dass zu einer guten Portierung einer Mobilen Applikation auf die Android-Plattform ebenfalls die Anpassung der Navigationskonzepte gehört. Roman Nurik hat außerdem ein paar Werkzeuge zur Verbesserung der UI von Android-Applikationen Open-Source zur Verfügung gestellt. Zum einen eine Photoshop-Vorlage zur Erstellung von Applikations-Icons, eine Web-Applikation die es auch Entwicklern ohne grafische Fähigkeiten ermöglicht schnell und einfach Anwendungs-Icons zu erstellen und ein Set von Standardkomponenten für das Open-Source <a href="http://pencil.evolus.vn/en-US/Home.aspx" target="_blank">Gui-Prototyping Tool Pencil</a>. Die <a href="http://code.google.com/p/android-ui-utils/">Android UI Utils</a> stehen alle kostenlos zum Download bei Google Code zur Verfügung.</p>
<h2>Mobile Development: Native vs. HTML5</h2>
<p>Als alternative für native mobile Applikationen wurde auch HTML5 nicht verschwiegen. Der letzte Android-Slot befasste sich genau mit der Frage welche Lösung die bessere ist. Das Thema wurde von den beiden charismatischen Developer Advocates Reto Meier und Michael Mahemoff vorgetragen. Reto Meier übernahm dabei die Position der nativen Applikationen, Michael Mahemoff ergriff für HTML5-Applikationen Partei.</p>
<p>Fazit des Vortrages war, dass der erste Schritt auf die mobile Plattform am besten mit einer HTML5 Applikation gemacht werden kann, da man so plattformunabhängig und kostengünstig in das Thema einsteigen kann. Möchte man den Kanal aber besser nutzen und die Hardware der mobilen Endgeräte dafür einsetzen, ist die Entwicklung einer zusätzlichen nativen Applikation alternativlos und sinnvoll.</p>
<h2>Webtechnologien: Performance Optimierung</h2>
<p><img class="size-full wp-image-146 alignright" title="Quellcode auf dem Google Developer Day 2010" src="http://blog.s2s.de/wp-content/uploads/2010/10/google_listing.jpg" alt="Quellcode auf dem Google Developer Day 2010" width="200" height="300" /> Einer der Vorträge den ich zum Thema Webtechnologien hörte, hatte das Thema Real World Web Performance Optimization. Ein Thema das bereits auf einem der letzten Webmontage in Frankfurt von Martin Kliehm aufgegriffen wurde. Ich war dennoch überrascht wie sehr die beiden Vorträge sich glichen. Die Erklärung fand sich dann auf den letzten Folien. Beide Referenten nannten als Quelle das Buch &#8220;High Performance Web Sites&#8221; von Steve Souders. Thematisiert wurde unter anderem die Reduzierung von HTTP-Requests durch Aggregation von CSS- und JavaScript-Dateien sowie Grafiksprites, GZIP-Komprimierung, der Einsatz von Content-Distribution-Networks und natürlich die Erweiterung <a href="http://code.google.com/intl/de-DE/speed/page-speed/docs/module.html" target="_blank">mod_pagespeed</a> die Google vor kurzem für den Webserver Apache veröffentlicht hat. Die Erweiterung stellt verschiedene Funktionen zur Optimierung der Ladezeiten zur Verfügung. Beispielsweise aggregiert sie CSS- und Javascript-Dateien, lagert Inline-CSS aus, komprimiert Bilder und entfernt Kommentare. Die Funktionen lassen sich einzeln aktivieren und deaktivieren. Auch wenn ich die Inhalte des Vortrages bereits kannte und die meisten Lösungen nicht neu sind, das Thema ist hochinteressant denn Performanceoptimierung war zwar schon immer ein wichtiges Thema bisher dachte man dabei aber fast immer an die Optimierung des Backends und vernachlässigte die Frontendkomponente der Webanwendungen. Ich möchte daher an dieser Stelle auf Martin Kliehms Präsentation auf <a href="http://www.slideshare.net/kliehm/performancewmfra" target="_blank">Slideshow</a> verweisen.</p>
<h2>Monetization: Chrome-Appstore</h2>
<p>Ein paar neue Informationen gab es dann auch. Der mittlerweile veröffentlichte Google Webstore wurde vorgestellt.<br />
Integriert in den Chromebrowser und damit auch auf dem geplanten Chrome OS, dient der Webstore als Marktplatz für Webapplikationen.<br />
Google liefert damit Lösungen für einige Probleme denen Entwickler von Webapplikationen begegnen müssen und wertet gleichzeitig den Leistungsumfang seines Browsers deutlich auf.<br />
Entwicklern bietet Google ein Paymentsystem (<a href="https://www.google.com/accounts/ServiceLogin?service=sierra&amp;continue=https://checkout.google.com" target="_blank">Google Checkout</a>) welches sich sehr einfach in eine Webapplikation integrieren lässt, es besteht jedoch kein Zwang dieses System einzusetzen, sogenannte in-app-payments sind ebenfalls möglich.<br />
Der Webstore unterstützt 3 Arten von Apps, Chrome Extensions welche den Browser selbst anreichern, fremd gehostete Apps welche nicht viel mehr als ein Link auf die Webapp sind und gepackte Apps welche vom Browser heruntergeladen und installiert werden um offline Verfügbar zu sein.<br />
<a href="http://paul.kinlan.me" target="_blank">Paul Kinlan</a>, seines Zeichens Developer Advocate für den Chrome Webstore hat sehr gut die Vorzüge des Webstores hervorheben können,<br />
in dem er aus seiner eigenen Vergangenheit als Anbieter einer Webapplikation berichtet hat.<br />
Ich sehe in dem Webstore viel potential, eröffnet er einen neuen Kanal für Entwickler um mit möglichst geringem Aufwand eine große Kundenbasis anzusprechen.<br />
Ein mögliches Geschäftsmodell könnte daraus bestehen eine neue Applikation als Webapplikation zu entwickeln auf dem Chrome Webstore zu vermarkten<br />
und mit verhältnismäßig geringem Aufwand auch auf Mobile geräte zu portieren.<br />
Möchte man auch auf dem Android Market oder IOS AppStore vertreten sein erlaubt einem Software wie <a href="http://phonegap.com" target="_blank">PhoneGap</a> das verpacken der Webapplikation als native Applikation<br />
Der Chrome Webstore dient somit auch als Sprungbrett für Entwickler die ihre Selbstständigkeit in der Eigenentwicklung suchen.</p>
<h2>Google App Engine &amp; SpringSource &amp; VMWare</h2>
<p>Zum Thema Google App Engine durfte man einem Erfahrungsbericht der Entwickler von Cap-Gemini Frankreich lauschen, die im Kundenauftrag eine komplette Unternehmensinfrastruktur auf Google Technologien (Google App Engine, Google Apps, Android) umgestellt haben. Außerdem wurde gezeigt, wie die Zusammenarbeit von Google, VMWare und Springsource die Entwicklung von Cloud-Anwendungen erleichtert. Meiner Ansicht nach war sichtbar, dass in die Verschmelzung der verschiedenen Technologien (Spring Roo, GWT,..) und die Optimierung der nötigen Entwicklungswerkzeuge (SpringSource-Tool Suite,..) viel Arbeit investiert wurde, um den Komfort und die Eleganz, die man aus der modernen Java-Entwicklung kennt, auch im Cloud-Computing Umfeld anzubieten. Ich freue mich in jedem Fall darauf die neuen Möglichkeiten in einem der nächsten Lab-Projekte zu testen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Zum Schluss muss ich sagen, viel neues brachte der Google Developer Day 2010 zwar nicht, die ein oder andere interessante Weiterentwicklung lenkte das Augenmerk dann aber doch wieder auf Technologien und Möglichkeiten die man in letzter Zeit aus den Augen verloren hatte. Beispielsweise hat die Google App Engine durch das neue Preismodell und die erweiterten Funktionen für Unternehmen sicher an Relevanz gewonnen und durch die vielen beeindruckenden Praxisbeispiele zu HTML5 wurde sicherlich die Phantasie einiger Entwickler angespornt.</p>
<p>Es war außerdem eine gute Gelegenheit sich mit interessanten Leuten aus der Entwicklerszene auszutauschen, bekannte Entwickler zu treffen und die Erfahrung zu machen, dass die Entwickler bei Google auch nur ganz normale Programmierer sind wie man sie in anderen Softwarefirmen und Agenturen auch findet.</p>
<h3>Bilder sagen mehr als tausend Worte &#8211; und Videos erst&#8230;</h3>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IswrkpP4Xf8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/IswrkpP4Xf8?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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